Chowdhuryhat Hochwasser
Letzte Woche hatten wir wieder mal etwas Hochwasser in unserer Gegend. Wir hoffen das es das letzte schlimme dieser Saison war. Die Strassen verwandelten sich in Flüsse, manche bis zur Hüfte. Unsere Mitarbeiter Joli und Golab mussten Ihr tiefliegendes Zimmer für paar Tage verlassen und ins Waisenhaus Gästezimmer einzuziehen. Der Regen hörte wie es schien, überhaupt nicht auf und dazu stürmte es noch aus allen Richtungen. Das ganze für mehrere Tage. Die täglichen Gebets Spaziergänge von Colleen waren noch interessanter als normalerweise. Viele Leute waren auf den Straßen unterwegs um sich die "Bescherung" anzuschauen, andere fischten in den Strassen für geflüchtete Fische. Bei starkem Regen tritt die Dunkelheit noch schneller ein als normal, so waren viele Leute mit Taschenlampen unterwegs. Wieder andere Leute waren mit Ihren Habseligkeiten auf dem Kopf unterwegs um sich irgendwo anderes ein Quartier für die Nacht zu suchen. Ein Gefühl der Hilflosigkeit lag über der Gegend. Colleen sprach mit vielen Leuten die sich fragten was wohl jetzt werden wird. Viele der Bauern hatten schon gesät oder gepflanzt und der Verlust ist groß. Alle Felder sind überschwemmt und haben sich in große Gewässer verwandelt. Eine Frau fragte Colleen, "Wie willst Du uns helfen? Ihr habt Land im Waisenhaus davon könnt ihr uns jetzt was abtreten" (unser Land war genauso überschwemmt) Colleen hörte einfach zu und Betroffenheit machte sich auch in Ihr breit. Eine andere Frau mit der Colleen sprach hatte komische Sachen im Haar. Als Colleen genauer hinschaute sah sie das das alles hunderte von Läuse Eiern waren. Über die Jahre haben wir viel Bekanntschaft mit Läusen gemacht aber das war eine neuer Rekord.

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