Samstag, November 17, 2007

Mit Wucht in den Mangrovenwald



Hier das neuste aus dem Krisengebiet. Die Zahl der Opfer stieg weiter und liegt nun bei über 700 Menschen. Viele werden noch vermisst. Tausende konnten den Naturgewalten ganz knapp entkommen. Sie erreichten Notunterkünfte, bevor der Sturm ihre Häuser verwüstete. Im Gegensatz zur Katastrophe 1991 hat der Sturm nicht einen dicht bewohnten Küstenstreifen getroffen, sondern zunächst ein fast menschenleeres Naturschutzgebiet. "Sidr" erreichte das Festland Bangladeschs Donnerstag Nacht an den Sunderbans, einem der Weltgrößtem Mangrovenwälder, direkt an der indischen Grenze. Das Auge des Zyklons bewegte sich direkt durch das am wenigsten besiedelte Küstengebiet Bangladeschs. Das war ein Segen.