Die Dachorganisation des "Home of Love" heißt "Alacrity for Poverty Alleviation in Bangladesh" (APAB), zu deutsch: Organisation zur Behebung der Armut in Bangladesch. Unter diesem Namen sind wir in Bangladesch registriert und bekommen zum Beispiel unsere Arbeitserlaubnisse und Visas. Der Gründer und Leiter von APAB heißt Ick Mo Jung (verheiratet, 2 Kinder) und kommt aus Korea. Ein Bild seiner Familie finden sie unter der Rubrik „Entstehung“. Im Jahr 1992 haben sie die Arbeit in Bangladesch begonnen und viele Projekte mit Hilfe von Mitarbeitern in´s Leben gerufen. Zur Zeit beschäftigt APAB über 70 einheimische Personen in den verschiedenen Arbeitszweigen. Neben den Jungs und zwei weiteren Familien aus Korea, arbeiten noch einige junge koreanische Frauen in den diversen weiter unten im Text erwähnten Projekten. Wir (die Kühns) sind für das Waisenhaus in Chittagong zuständig. Im folgenden Text stellen wir Ihnen kurz weitere Projekte von APAB vor.
KLINIKEN
Unsere Organisation betreibt 2 kleine ländliche Kliniken. Dort arbeiten ein einheimischer Doktor und eine koreanische Krankenschwester. Sie können etwa 20 Patienten pro Tag helfen. Als Organisation wollen wir ein Krankenhaus bauen. Die Pläne dafür sind fertig und liegen in den Schubladen bereit.
GRUNDSCHULEN
APAB betreibt vier Grundschulen. Bisher werden schon mehr als 550 Kinder von 20 Lehrern in
verschiedenen Dörfern unterrichtet. Unsere Organisation finanziert die Gehälter der Lehrer, die Unterhaltung und Bauarbeiten an den Schulen und die Schulbücher für die Kinder. Dann haben wir uns auch in die Mittelschulausbildung vorgewagt. Dort werden die Klassen 6 - 9 unterrichtet und wir haben die „Sunrising“ Schule vor den Toren des Waisenhauses.
JUNGEN - INTERNAT
Für momentan 35 Jungen aus 5 verschiedenen Bergstämmen Bangladeschs haben wir ein Haus, wo die Jugendlichen leben.
Dadurch können sie weiterführende Schulen in der Stadt besuchen, da sie in ihren Dörfern, wenn überhaupt, nur die Möglichkeit hätten, bis einschließlich der 5. Klasse unterrichtet zu werden. Bei den Jungen wohnen und leben auch zwei Mitarbeiter.Waisenhauses umziehen.
NÄHPROJEKT„HOFFNUNG“
Diese Schule bietet Frauen aller Altersgruppen oder Religionen eine 3-monatliche Näh- und Stickereilehre an. Mit dieser Ausbildung können sie dann eine Arbeitsstelle in einer der vielen Kleiderfabriken, die es in
Bangladesch gibt, bekommen. Die Schule ist ein guter Grundstein, um Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen. Nach Abschluß des Kurses sind sie auch in der Lage, Bekleidung für die eigene Familie zu nähen. Es werden aber auch Karten und andere Handarbeitsartikel für den Verkauf angefertigt. Mehr als 900 Frauen konnten seit Eröffnung dieses Projektes diese Schule nutzen.

