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Freitag, August 31, 2007
Jeue hat sich verändert

Das letzte Mal als ich von Jeue schrieb ging es ihr nicht so gut. Zur Erinnerung sie war Anfang Juli zu uns ins HOL gekommen. Die ersten Tage weinte und schrie Jeue sehr viel. Im Herzen hatte sie Ablehnung erfahren und war bitter. Jetzt nach 2 Monaten geht es Jeue gut und sie erstaunt uns in weit sie sich verändert hat. Sie lacht viel und hat Leiter Qualitäten entwickelt. Danke an alle die für Jeue in ihren ersten schweren Tagen gebetet haben, ihre Traurigkeit hat sich Dank Gott in Freude verwandelt.
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by Thomas at 4:49 PM
Mittwoch, August 29, 2007
Blindarm

Hanna musste letzte Woche wegen Schmerzen ins Krankenhaus. Nach Untersuchungen stellte sich heraus das der Blindarm entzündet war. Dieser wurde dann auch kurzfristig entfernt. Hanna war 2 Nächte im Krankenhaus. Danke an Suk Hee Park die alles organisierte und immer Nachschub ins Krankenhaus brachte, sowie Jesinta und Apphia die abwechselnd mit Hannah im Krankenhaus waren und diese versorgten. Hanna geht es besser und sie ist auf den Beinen.
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by Thomas at 3:12 PM
Dienstag, August 28, 2007
Ausnahmezustand

In den letzten 5 Tagen hatte die Übergangs Regierung den Ausnahmezustand verhängt da es Ausschreitungen und blutige Auseinandersetzungen zwischen den Studenten verschiedener Universitäten und der Polizei in diversen Städten Bangladeschs gab. Die Lage war sehr gespannt im Land und es duften eigentlich keine Fahrzeuge auf der Strasse sein. Nachts wurde das auch rigoros durchgezogen, tagsüber gab es Gott sei dank Ausnahmen so das das Leben weitergehen konnte. Seid heute ist offiziell der Ausnahmezustand wieder beendet.

So leer wie auf dem Bild oben sind die Strassen ja sonst bei uns nicht.
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by Thomas at 10:14 AM
Sonntag, August 26, 2007
Zuckerrohr

Eine Spezialität die die Kinder gerne essen ist Zuckerrohr. Heute gab es davon reichlich. Der "Abfall" wird einfach ausgespuckt.
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by Thomas at 6:11 PM
Samstag, August 25, 2007
Auf Wiedersehen, Familie Driscoll!

Im Juli ging die Familie Driscoll wider nach Hawaii zurück. Sie waren 9 Monate in Bangladesch und haben sich sehr viel eingebracht im Waisenhaus und viele viele praktische Verbesserungen bewerkstelligt.

Mir ist noch nie ein Mensch begegnet der handwerklich so begabt, vielseitig und fleißig wie Patrick war. Ich habe viele handwerkliche Tips von Ihm bekommen, und da war ich nicht allein. Auch die einheimischen Handwerker und die Jugendlichen haben viel von ihm gelernt.

Auf dem Bild oben, ein wirklich seltener Touristausflug. Wir danken Sonia für Ihre Lehrerin Tätigkeit! Das hat Colleen sehr geholfen und Ruben, Anneka und Sage viel Spaß gemacht. Daneben half sie in unserer "Freitagschule", unterrichtete Englisch und brachte den Jugendlichen unter andrem ein klein wenig das "backen" bei.
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by Thomas at 12:23 PM
Donnerstag, August 23, 2007
Durja Puya
Als wir letzte Woche (nach fast 5 Wochen in Deutschland) wieder in Chittagong ankamen fing gerade das größte hinduistische Festival an. Die Besonderheit daran ist das man überall volle Lautstärke die für unsere Ohren gewöhnungbedürftige Musik abspielt. Leider nicht auf Zimmerlautstärke, dafür aber für 72 Stunden nonstop. Wir empfinden dieses Festival auch nach einigen Jahren immer noch als Folter. Man kann sich selbst im eigenen Haus kaum unterhalten in diesen 3 Tagen und das trotz geschlossener Fenster und Türen. Die Götter werden am Ende des Festivals im Teich versenkt.
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by Thomas at 12:48 PM
Montag, August 20, 2007
Auf Wiedersehen zu Markus

Mitte August reiste Markus vom Waisenhaus ab. Er kam in eigener Initiative zu uns und hat wie alle anderen Freiwilligen Helfer seinen Aufenthalt selbst finanziert. Markus hat in vielen Bereichen des HOL geholfen aber besonders danken wir Markus für sein tolles und intensives Engagement in unserer Vorschulklasse. Markus ist einer der geduldigsten Menschen die ich kenne! Wir als Mitarbeiter und die Kinder vermissen Ihn ganz sehr. Wir hoffen und beten das er wieder kommt.
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by Thomas at 3:09 PM
Samstag, August 18, 2007
Morgenspaziergang
Hier ein Artikel von Markus Hochbaum geschrieben:
Fünf Uhr. Die rotgelbe Sonne, taucht die überfluteten Reisfelder in ein leuchtendes hellgrün. Zwei dicke Schlösser eines Eisengitters, welches das Waisenhaus vor nächtlichen Überraschungen schützen, trennen uns von der staubigen Straße. Nach dem Durchqueren verlassen wir die Anlage durch das quietschende Tor. Vorbei am Generator, der das Waisenhaus in den ständigen Unterbrechungen mit Strom versorgt und vorbei am Nachtwächter, der tagsüber als Torwächter arbeitet. Das Dorf ist ruhig. Die ersten Bengalen im Rock, hier Lungi genannt, sind verschlafenen Blickes auf dem Weg zu einem der Tümpel, die als Geschirrspüler, Waschmaschine, Badewanne und Fischteich zugleich dienen. Wir wandern entlang der asphaltierten Zubringerstraße zur Hauptstraße. In einem der zahlreichen zumeist noch durch Schlösser und Bretter verschlossenen Geschäften dampft ein Ofen. Eine schmale Gestalt rollt auf einem schäbigen Holztisch Brotfladen, welche er anschließend mit einem dumpfen Geräusch an die Wand eines Feuersteinofens knallt oder in heißem Öl brät. Bei den ersten müden Gästen, welche sich auf den Pritschen niederlassen, handelt es sich zumeist um Rickshawfahrer. Bekleidet sind sie mit Lungi, alten Hemden, deren Brusttaschen vom ein und ausgehenden Geld ausgebeult sind. Ihre dreirädrigen bunten Untersätze stehen einige Hütten weiter. Sie sind mit dicken Klingeln versehen, welche sich in wenigen Stunden mit den Hupen der Autos und Busse zum Dauergeräusch der Straßen vereinen werden. Zu ihren Füßen liegt eine Hundebande mit abgeknickten Ohren, zerfressenen Mündern und nackten Hautstellen. Tagsüber streifen sie durch die Dörfer auf der Suche nach Nahrung in ständiger Vorsicht vor fliegenden Steinen. Wir passieren einen der Hindutempel, dessen Spitze im Morgenlicht schimmert. Die sich mehrenden Passanten verbeugen sich hier kurz im Vorübergehen, starren uns mit offenen Mündern an, während wir weitereilen oder ihnen ein "Guten Morgen" zuwerfen. Aus den mit Ziegeln gebauten Wegen drängen nun Frauen und Kinder. Erste in bunte und schillernde Gewänder getaucht, die sie nebst ihrem leichten Gang inmitten des einsetzenden Straßenchaoses zu Gestalten einer anderen Welt werden lassen. Ihr Weg führt sie zur Hauptstraße, von wo aus sie einen Bus zu einen der zahlreichen Fabriken nehmen, in denen Textilien für alle Welt genäht werden. Ihre Kinder tragen Schuluniform, ein Überbleibsel der Engländer. Meist weiß in Kombination mit grün oder blau. Ihr Weg führt sie in einfache Baracken in denen sie die Litaneien der Lehrer in einer Vorsprech- Nachsprechmethode wiederholen. In der Ferne sehen wir einige Bauern mit riesigen Wasserbüffeln die Felder pflügen. Die Sonne steigt höher, die Hitze erhöht sich. Wir eilen zurück zum Waisenhaus, wo der Klang der Glocke zum Aufstehen ruft. In der Küche wird bereits von einer kleinen Gruppe Brotteig gerollt, deren Fladen über der offenen Flamme gebacken werden. Aus allen Ecken trappen die Schritte in Richtung Gemeinschaftsraum. Jeder schnappt sich ein Kissen und lässt sich auf der Jungen oder Mädchenseite nieder. Schon bald leiten die Gesänge der Morgenandacht den Tag ein.
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by Thomas at 4:13 PM
Mittwoch, August 15, 2007
Eine Vielfalt an Früchten
Bei uns im Land gibt es keine Gewächshäuser. Deshalb sind viele Früchte saisonabhängig. Zur Zeit gibt es ein Überangebot an Ananas, Jackfruit und Mangos.

Ich habe keine Ahnung was Jackfruits (die große Frucht unten im Bild) in deutsch sind...
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by Thomas at 2:05 PM
Sonntag, August 12, 2007
Kinder sind so verschieden

Misak und Morium gehen beide in die Vorschulklasse. Sie sind vom Typ her sehr verschieden. Morium ist eine sehr Feine, macht sich nicht gerne dreckig und zieht gern hübsche Kleider an. Misak im Gegensatz dazu spielt gern im Dreck, kümmert sich (noch nicht) um sein Aussehen und tobt gern wild herum. Im "Home of Love" haben beide ein Zuhause gefunden.
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by Thomas at 2:00 PM
Donnerstag, August 02, 2007
Zulässiges Gesamtgewicht?

Kurz gesagt in Bangladesch gibt es einfach nicht genug Fahrzeuge für all die Menschenmassen. Wie ihr wisst, ist Bangladesch eines der am dichtesten besiedelten Gebiete der Welt. Wer nicht inäs Fahrzeug passt, muß sich außen festhalten und aufpassen, dass er nicht herunter fällt.
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by Thomas at 1:58 PM
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