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Thomas und Colleen Kühn sind seit 1997 in Bangladesh und arbeiten im Waisenhaus "Home of Love." Thomas wuchs in der ehemaligen DDR auf und siedelte im Juli 1988 nach Westdeutschland über. Colleen wurde auf einer Pferdefarm in South Dakota, USA, groß. Mit 18 Jahren entschied sie sich, Gott ganz nachzufolgen. Beide hatten schon seit Jahren Asien auf dem Herzen und wollten ihr Leben in Waisenkinder investieren. Drei Jahre nach ihrer Hochzeit öffnete sich dann eine Tür, um im "Home of Love" mitzuarbeiten. Das veränderte das Leben der Kühns völlig. Mit zwei eigenen Kindern, damals 9 Monate und 2 Jahre alt, und 4 Koffern machten sie sich am 1. Januar 1997 auf den Weg nach Bangladesh, um die Sprache zu lernen und in dieser ganz anderen Kultur zu leben. Heute sprechen die beiden Mädchen und Ruben, der 2001 geboren wurde, Bengali und essen Reis mit den Fingern wie die Einheimischen. Die ganze Familie hat in Bangladesh ein neues Zuhause gefunden.

Seit 1999 arbeitet Suk Hee Park aus Korea im Waisenhaus. Es ist für sie eine tägliche Herausforderung fast ohne Privatsphäre im "Home of Love" zu leben. Miss Park arbeitet außerdem organisatorisch und verantwortlich im APAB - Hauptbüro (siehe unter Rubrik „APAB“) u.a. für die koreanische Kommunikation. Sie spricht fließend bengali und ist oft als Übersetzerin für koreanische Besucher tätig.

Bis zur 5. Klasse werden die Kinder im Waisenhaus von 3 Lehrern unterrichtet. Daneben arbeiten und leben noch sechs einheimische Mitarbeiter im Waisenhaus. Wir haben eine Hausmutter, einen Koch und jemand, der die ganzen Einkäufe erledigt. Die anderen Frauen helfen beim Kleider waschen, sauber machen, kochen und sind für die Betreuung der Kinder zuständig. Sie kümmern sich zum Beispiel darum, dass die Zimmer aufgeräumt sind und alle zur rechten Zeit schlafen gehen. Die Mitarbeiter kommen, wie die Kinder, aus verschiedenen Volksgruppen Bangladeshs, und jeder hat seine eigene persönliche Lebensgeschichte. Unsere Helfer arbeiten hingebungsvoll und herzlich, sie haben die Kinder gern und sind Teil unserer Großfamilie. Einige der Frauen sind schon viele Jahre bei uns. Sie sind dem "Home of Love" trotz Krankheiten, Sorgen, Wasserknappheit, Strommangel und einfachem Essen treu geblieben. Ihre persönliche Hingabe und ihr Engagement sind nicht mit Geld zu bezahlen.

 

 

 

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